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Kundgebung gegen die AfD – Schülerinnen und Schüler setzen ein Zeichen

Am 1. Februar 2024 haben rund 300 Schülerinnen und Schüler verschiedener Berliner Schulen auf dem Alice-Salomon-Platz in Hellersdorf ein starkes Zeichen gegen Rechtsextremismus und die AfD gesetzt. Auch die August-Sander-Schule war mit rund 80 engagierten Schülerinnen und Schülern vertreten, die mit selbstgemalten Plakaten, viel Energie und klaren Botschaften an der Kundgebung teilnahmen. 

Vielfalt und Zusammenhalt 
„Wir sind hier geboren und wollen unsere Zukunft hier machen“, sagte Sherin, Schülerin der August-Sander-Schule. Gemeinsam mit ihren Freundinnen Haya und Rahaf betonte sie die Bedeutung von Vielfalt: „Ohne Ausländer wäre Deutschland tot – und es gäbe kein gutes Essen!“ Die Schülerinnen brachten damit humorvoll, aber bestimmt ihre Haltung zum Ausdruck.  Die Schulleitung der August-Sander-Schule unterstützte die Teilnahme ausdrücklich und zeigte sich solidarisch mit der Initiative, die von Schülerinnen und Schülern der Rahel-Hirsch-Schule in Hellersdorf ins Leben gerufen wurde. 

Jugendliche engagieren sich 
Mit dabei war auch die Initiative „Kein Bock auf Nazis“, die mit Lautsprechern und Stickern den Protest unterstützte. Viele der Teilnehmenden waren zum ersten Mal auf einer Demonstration, wie eine 16-jährige Schülerin berichtete: „Es war toll, so viele Menschen zu sehen, die sich engagieren. Aber einmal Protest reicht nicht – ich will weitermachen.“ Ein Schüler ergänzte: „Ich habe selbst Angst vor den Plänen der AfD. Deshalb bin ich hier.“ 

Weiteres Engagement geplant 
James Donner, Schüler der Rahel-Hirsch-Schule und Mitorganisator der Kundgebung, zeigte sich beeindruckt von der großen Beteiligung. Für ihn und viele andere ist der Protest erst der Anfang: „Wir wollen uns weiter mit dem Thema beschäftigen und weitere Aktionen planen.“ Die August-Sander-Schule ist stolz auf das Engagement ihrer Schülerinnen und Schüler und steht hinter den Werten von Vielfalt, Respekt und Solidarität. Solche Aktionen zeigen, wie wichtig es ist, gerade junge Menschen für gesellschaftliche Themen zu sensibilisieren und ihnen Raum für ihre Stimmen zu geben. 

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